Budenzauber zugunsten der DRK-Kinderklinik

Manfred Leipold Gedächtnisturnier für den Fußball-Nachwuchs

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Freuen sich auf das Jugendturnier: v.l. Tim Gleibs (1. FC Kaan-Marienborn), Landrat Andreas Müller, Sebastian Durth (SpVg. Bürbach), Corinna Leipold (1. FC Kaan-Marienborn), Marco Kammes (JSG Bürbach-Kaan-Marienborn), Stefan Jäkel (1. FC Kaan-Marienborn) und Dr. Markus Pingel (Chefarzt DRK-Kinderklinik).

Siegen. „Budenzauber zugunsten des 100-jährigen Geburtstagkindes DRK-Kinderklinik Siegen“, heißt es am 29. und 30. Dezember in den beiden Sporthallen am Siegener Giersberg. Die JSG Bürbach-Kaan-Marienborn wird erstmals das Manfred Leipold-Gedächtnisturnier ausrichten.

Die Erlöse des Turniers fließen an das Perinatalzentrum (Einrichtungen zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen) der Kinderklinik.

Die Organisatoren um Turnierleiter Stefan Jäkel haben sich für die Premiere ein „fünfstelliges Ziel“ gesetzt, wie Jäkel bei der Turniervorstellung am Mittwochnachmittag in den Räumlichkeiten der DRK-Kinderinsel sagte. Noch bevor es überhaupt los geht, haben bereits zahlreiche Sponsoren das Vorhaben unterstützt. „Über 5000 Euro haben wir schon eingenommen“, so Jäkel, der dankbar für eine so große Unterstützung ist.

Die Schirmherrschaft hat Landrat Andreas Müller ohne zögern übernommen, da er sich eng mit Leipold verbunden fühlte und dessen vielfältiges Engagement für die Klinik in höchsten Tönen würdigte. Besonders schätzte er die „hohe soziale Kompetenz“ des im November 2017 verstorbenen Unternehmers (Geschäftsführer Hees Bürowelt) und zugleich 1. Vorsitzenden des 1. FC Kaan-Marienborn.

„Kinder haben ihm besonders am Herzen gelegen“, berichtete Corinna Leipold, die Nichte von Manfred Leipold, die als Sportliche Leiterin der Jugend des 1. FC Kaan-Marienborn ebenso in der Organisation hilft. Das Turnier sei „sportlich eine tolle Idee“, sagte Müller. Insgesamt sollen sechs Jugendturniere von den Bambini bis zur C-Jugend mit dem „Who is Who der Region“, so Jäkel, ausgetragen werden. Teams der Sportfreunde Siegen, des TuS Erndtebrück, des TSV Steinbach und des TSV Weißtal haben beispielsweise schon ihre Zusage gegeben.

Die Organisatoren hätten sich bewusst für ein Turnier mit vielen Mannschaften aus dem Kreisgebiet und gegen ein Internationales Turnier, wie es von der JSG zuletzt am Giersberg veranstaltet wurde, entschieden, um Kosten zu sparen und somit mehr Geld für die Frühchenstation zu erwirtschaften. Auch eine Tombola – 200 Preise sind bereits zusammen – wird es am Jahresende geben.

Die Idee, die gesammelten Gelder für das Perinatalzentrum zu stiften, stammte von Sebastian Durth, dem Jugend-Geschäftsführer der SpVg. Bürbach. Vor zwei Jahren wurde sein Sohn Mathis bereits in der 32. Schwangerschaftswoche geboren und wog bei der Geburt lediglich 1800 Gramm.

Doch dank der exzellenten Arbeit von Chefarzt Dr. Markus Pingel (Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie, Päd. Intensivmedizin) und seinem Team gehe es Mathis jetzt gut, wofür Durth den Medizinern äußerst dankbar ist.

Die Kinderklinik selbst ist jährlich auf Spenden im hohen sechstelligen Bereich angewiesen. „Jeder Cent ist wichtig und hilfreich“, weiß Pingel, der nach der Vorstellung des Turniers noch den Turnierorganisatoren und Medienvertretern die Frühchen-Intensivstation zeigte. Am abwechslungsreichen Rahmenprogramm des Turniers werde in den kommenden Monaten noch gearbeitet, so Jäkel abschließend.

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