Sportfreunde-Vorstand nimmt Stellung: "Inakzeptable Vorgänge und Handlungen"

„Zutritt Verboten“ zur Heimstätte reicht nicht. Wenn es nach dem Vorstand der Sportfreunde geht, sollen Krawallmacher nicht mehr nur Stadionverbote drohen, sondern auch strafrechtlich konsequent verfolgt werden.

Siegen. Der Vorstand der Sportfreunde Siegen hat sich jetzt mit einem Statement an die Öffentlichkeit gewandt, um über Vorkommnisse aus den letzten Wochen aufzuklären und Maßnahmen bekanntzugeben.

Die Sportfreunde Siegen teilen in der Presseinfo mit, dass es in den letzten Wochen und Monaten vermehrt zu inakzeptablen Vorgängen und Handlungen von „außenstehenden Personen oder Personengruppen“ gekommen sei. „Diese Personen sind entweder neutrale Besucher der vereinsseitig genutzten Spielstätten oder sie geben sich sichtbar als Fans unserer Sportfreunde aus, also auch beispielsweise bei Auswärtsspielen“, teilt der Vorstand mit. „Das zuletzt leider gehäuft aufgetretene gewalttätige- und sachbeschädigende Verhalten ist sowohl ruf- und vereinsschädigend als auch zunehmend materiell und finanziell schädigend.“ 

Bei den Vorfällen handele es sich um das Verhalten einzelner durch Gewalteinsatz (Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Beleidigungen) oder um die Missachtung der persönlichen Unversehrtheit anderer, sowie die Störung der öffentlichen Ordnung, so der Verein. Dies werde nicht nur durch Stadionverbote, sondern da, wo Beweise und Ermittlungen Anhaltspunkte liefern, auch strafrechtlich konsequent verfolgt, so der Vorstand. 

„Unsere Sportfreunde werden indes überall dort wo es sich um organisiertes Fehlverhalten im Stadion oder davor im Zugangsbereich, um das Zünden von Sprengkörpern oder Leuchtfeuerwerk handelt, Beweise sammeln und diese zur strafrechtlichen Verfolgung an die Behörden weiterleiten“, heißt es weiter. „Zudem werden wir von unserem Hausrecht jederzeit Gebrauch machen und dies verschärft anwenden, wenn erkennbar Eskalationen im Verhalten einzelner zu beobachten sind.“ Auch Schmierereien, Graffitis sowie Sach- und Eigentumsbeschädigungen will der Verein gemeinsam mit der Polizei und den Behörden strafrechtlich verfolgen lassen. Der Vorstand fordere daher von Zuschauern, Anhängern und Gästen ein dem Anlass eines fairen fußballerischen Wettkampfes angemessenes Verhalten.

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