Traditionsturnier auf dem Molzberg

Stefan Maiworm triumphiert beim msp-Cup in Kirchen

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Neuer Herren A-Champion: Stefan Maiworm holte sich beim msp-Cup in Kirchen den Sieg.

Kirchen – Gleich doppelt gefeiert werden konnte im Rahmen des 10. msp-Cups des VfL Kirchen auf dem Molzberg. Neben der 10. Austragung des Traditionsturniers, das einst der im Januar 2017 leider viel zu früh verstorbene Armin Hauter aus der Taufe gehoben hatte, kann msp druck und medien, der Mudersbacher Hauptsponsor und Namensgeber des bei Jung und Alt beliebten Leistungsklassen-Tennisturniers, auf eine erfolgreiche 25-jährige Firmengeschichte zurückblicken.

msp-Geschäftsführer Markus Stricker, der wie Turnierleiter Sascha Linke unserer Zeitung gegenüber betonte, dem VfL Kirchen seit vielen Jahren sehr wohlgesonnen ist, spendierte anlässlich der Doppel-Feierlichkeiten erstmals ein Preisgeld von 1000 Euro. Dazu gab es natürlich auch wieder zahlreiche Sachpreise für die besten Akteure der kurzweiligen vier Tage.

Insgesamt 52 Meldungen gingen diesmal bei Linke ein. „Das ist angesichts des erstmals angebotenen Preisgeldes schon recht enttäuschend“, gab Linke unverhohlen zu. „Wir wollen daher versuchen, nächstes Jahr einen Termin vor dem REWE-Cup zu bekommen, möglichst Anfang bis Mitte Juli.“ Nach mehreren Turnieren in der Region in den vergangenen Wochen, sei bei einigen Spielern inzwischen doch eine gewisse Turniermüdigkeit zu beobachten gewesen.

Das laut Linke „beste Feld aller Zeiten“ kämpfte in der Herren A-Konkurrenz um den Titel. Er kam, sah und siegte, konnte man am Sonntagnachmittag über Stefan Maiworm (LK 3, VfL Kirchen) sagen, der bei seiner msp-Cup-Premiere gleich einmal den Titel einheimste. Während der an Position zwei gesetzte Maiworm im Finale bei seinem druckvoll herausgespielten 6:0 und 6:2-Sieg über den eigens aus Hamburg angereisten Niklas Maximilian Seitz (LK 12, SC Condor) keinerlei Schwierigkeiten hatte, wurde der Ü30-Verbandsligaspieler des VfL Kirchen allerdings im Viertelfinale auf eine harte Probe gestellt. Gegen das Gebhardshainer Nachwuchstalent Robin Ruthardt (LK 8, TC BW Bad Ems) konnte Maiworm den ersten Satz noch klar mit 6:1 gewinnen, musste jedoch den zweiten Satz mit 6:7 aus der Hand geben. Im Matchtiebreak besann sich der spätere Turnierchampion wieder auf seine Stärken, vermied unnötige Fehler und siegte klar mit 10:1.

Für den Turniersieg erhielt der zweimalige Altenseelbach Open-Sieger (2013 Herren 30 und 2014 Herren) wie die Sieger der Herren B-, Damen-, Herren 30-, Herren 40- und Herren 65-Konkurrenz 100 Euro Siegprämie. Der Sieger der letzten beiden Jahre, David Ruthardt (DTB 700, TC BW Bad Ems), der als Topgesetzter die Mission Triple anging, schied im Halbfinale mit 4:6 und 1:6 gegen Seitz, der im letzten Jahr noch für die SG Gebhardshain/Kirchen gespielt hatte und jetzt in Hamburg studiert, aus.

In der Damen-Konkurrenz, wo nur sieben Meldungen zu verzeichnen waren, sicherte sich die an Position eins gesetzte Annalena Noll (LK 10, TC Mülheim-Kärlich souverän den Sieg. Im Endspiel ließ sie ihrer Gegnerin Johanna Loeb (LK 15, TC Rosenheim) beim 6:1 und 6:0-Erfolg keinerlei Chance. Die Vorjahresfinalistin Celine Strauch (LK 14, TC Rosenheim) musste diesmal mit Platz vier vorliebnehmen, sie unterlag im kleinen Finale Neda Aghapour (LK 20, TC Siegen) mit 3:6 und 0:6.

Als weitere Sieger trugen sich am wohl auch aufgrund des eher tristen Wetters nicht allzu gut besuchten Finaltag Julian Meinert (LK 23, TC Druidenstein) bei den Herren B, Jens Stahl (LK 14, VfL Kirchen) bei den Herren 30, Frank Rübsamen (LK 8, TuS Ferndorf), der bei den Herren 40 von der verletzungsbedingten Aufgabe von Seriensieger Marco Lück (LK 7, TC Wilgersdorf) profitierte, und Rainer Sommer (LK 9, TV Eiserfeld), der ebenfalls schon mehrfach am Molzberg triumphiert hatte, bei den Herren 65 in die Chronik ein.

„Der Wettergott war gnädig“, zeigte sich Linke glücklich darüber, dass er nur am ersten Turniertag wegen eines Regenschauers den Spielbetrieb für eine halbe Stunde unterbrechen musste. Linke dankte bei der Siegerehrung allen Beteiligten und Helfern, die das Turnier mit viel Herzblut organisieren.

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