Ungefährdeter Start-Ziel-Sieg für Lautwein

236 Teilnehmer beim Cross-Duathlon „Hünsborn 2 be wild“

Start der Kurzdistanz: Mit der 458 der spätere Sieger Tobias Lautwein (Team Schäfer Shop Betzdorf). Foto: Thorsten Wroben

Hünsborn. „Als es gestern geschneit hat, haben wir einen Schreck bekommen und wollten die Veranstaltung schon in Hünsborn 2 be white umbenennen“, grinste ein ob des hervorragenden Ablaufs der 6. Cross- Duathlon-Challenge "Hünsborn 2 be wild" mit etwa 236 Teilnehmern, glänzend aufgelegter Eckhard Haub, Organisationschef des ausrichtenden RSV Osthelden.

Bei einer Temperatur von nur einem Grad Celsius, aber immerhin strahlendem Sonnenschein, waren am Sonntagmorgen zunächst die Kurzdistanzler (9 km Laufen - 30 km Mountainbike - 4,5 km Laufen) und fünf Minuten danach die Jedermänner (4,5 km Laufen - 20 km Mountainbike - 4,5 km Laufen) bei der Dorfgemeinschaftshalle auf die kurzweilige aber zugleich auch stark herausfordernde Kombinations-Reise über die Wiesen und durch die Wälder rund um Hünsborn geschickt worden. Zuvor hatte der stellvertretende Hünsborner Bürgermeister Ludger Wurm einige Grußworte an die Teilnehmer aus dem Siegerland und weit darüber hinaus gerichtet.

Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feierte auf dem mit 840 Höhenmetern gespickten Kurzdistanz-Parcours (46 Finisher) aus drei Lauf- (240 Höhenmeter) und drei Radrunden (600 Höhenmeter) der Kurzdistanz-Champion von 2016, Tobias Lautwein vom Team Schäfer Shop Betzdorf in 2:11:40 Minuten.

Der zweitplatzierte Marco Petri (RSV Osthelden) lief nach 2:17:15 Stunden über die Ziellinie an der Dorfgemeinschaftshalle. Fast dreieinhalb Minuten danach platzierte sich Felix Menn (EJOT Team TV Buschhütten, 2:20:41 Std.) auf Rang drei. Schnellste Frau war Beate Pelani (MSV Essen-Steele 2011) in 3:11:34 Stunden.

Spannender verlief dagegen das Jedermann-Rennen (83 Finisher). Hier musste der Gewinner von 2015, 2016 sowie 2018„Oldie“ Christoph Bergmann (46, Team TVE Netphen), auf der abschließenden Laufstrecke alle Körner investieren, um Nachwuchstalent Nils Nikolai (TriTeam Siegerland) noch den Tagessieg abzuluchsen. „Das war super heute, Nils ist technisch besser, ich musste voll gegenhalten“, gab Bergmann preis. „Im Laufen ist Christoph deutlich besser, ich habe alles gegeben. Es war richtig gut und hat richtig Spaß gemacht“, gab kurz danach Nikolai zu Protokoll. Beide wollen ihre Kräfte in Kürze auch beim Triathlon in Buschhütten erneut messen.

Bei den Frauen lautete der Zieleinlauf Anna Pauline Saßerath (SC Bayer 05 Uerdingen, 1:39:35 Std.) vor Jessika Eckhardt (RV Blitz Spich, 1:46:57 Std.) und der besten heimischen Duathletin, Franziska Espeter (TV Laasphe, 1:48:32 Std.). Den Sieg bei den Staffeln holten sich nach wilden Ritten durch die malerische Landschaft der TV Jahn Siegen (Kurzdistanz Männer), die Power Girls (Kurzdistanz Frauen), Schöne und das Biest (Kurzdistanz Mixed), Münker-Werks-Team (Jedermann Männer), Kern-Haus-Team RSG Montabaur (Jedermann Frauen) und TuS Deuz meets level307 (Jedermann Mixed).

Auch die Jugendlichen und Schüler zeigten im Anschluss ansprechende Leistungen in den Laufschuhen und auf dem Mountainbike und erhielten die verdiente Anfeuerung durch die begeisterten Zuschauer, wie beispielsweise am berüchtigten Scharfrichter „Hellers Hill“. Streckensprecher Rainer Jung (EJOT Team Buschhütten) sorgte derweil für die gewohnt fachkundigen Informationen zu den Rennverläufen.

„Das Fazit fällt sehr positiv aus, es gab keine Stürze mit Verletzungen. Von den Sportlern haben wir ausschließlich positive Resonanzen bekommen, alle klopfen uns auf die Schultern“, freute sich Haub, der seinem rund 80-köpfigen Helferteam für dessen unermüdlichen Einsatz dankte und von idealen Gelände-Verhältnissen für die Teilnehmer sprach, auch wenn zeitweise etwas Wind aufkam.

Die Sportler lobten erneut die sehr gute Verpflegung direkt im Ziel und die perfekte Streckenkennzeichnung. 

Das Rennen in Hünsborn bildete wieder der Auftakt zur vierteiligen Volksbank-Triathlon/Duathlon-Kreismeisterschaft, zu der auch der EJOT-Triathlon in Buschhütten (5. Mai), der Kindelsberg-Triathlon in Müsen (28. Juli) und der neu zur Wertung hinzugekommene Cross-Duathlon des ASC Weißbachtal im Rahmen des Wielandlaufs (31. August) in Wilnsdorf gehören. Um Kreismeister werden zu können, muss man an mindestens drei Veranstaltungen teilnehmen.

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