Schwede geht zum Liga-Konkurrenten VfL Lübeck-Schwartau

Julius Lindskog Andersson verlässt TuS Ferndorf - Michel-Brüder verlängern

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Die Michel-Brüder haben ihre Verträge beim TuS Ferndorf verlängert.

Ferndorf – Zwei gute und eine schlechte Nachricht für seine Fans vermeldete der TuS Ferndorf in dieser Woche.

Zuerst die guten Nachrichten: Mattis und Linus Michel bleiben dem TuS Ferndorf treu. Die Verträge der beiden Brüder und Eigengewächse des TuS wurden erneut verlängert. „Für uns ist es extrem wichtig, mit Mattis und Linus weiter zusammenzuarbeiten. Sie haben alle Jugendmannschaften des TuS durchlaufen und konnten sich in den letzten Jahren sehr gut entwickeln“, betont Geschäftsführer Mirza Sijaric.

Mattis Michel absolvierte die spezielle Förderung des TuS Ferndorf (Kader 2020) und schaffte den Sprung in die deutsche Junioren-Nationalmannschaft, mit der er im letzten Jahr bei der EM die Bronzemedaille gewann. Im Zweitligateam überzeugt er trotz seines jungen Alters defensiv als Innenblockspieler zusammen mit Branimir Koloper und Thomas Rink, teilt der TuS in einer Presseinfo mit. Offensiv besteche Mattis mit einer guten Abschlussquote als Kreisläufer. Der 21-jährige soll nun auch in den kommenden zwei Jahren eine feste Größe beim Siegerländer Traditionsverein sein.

Auch sein ein Jahr jüngerer Bruder Linus habe den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gemacht, teilt der Verein mit.

„Linus hat sich im Oberliga-Team als Spielmacher und Torschütze zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt und wird weiter durch intensives Training, basierend auf einem klaren Entwicklungsplan, an die erste Mannschaft herangeführt“, sagte Sijaric.

„Wir haben alles versucht, ihn in Ferndorf zu halten."

Jetzt die schlechte Nachricht: Der schwedische Spielmacher und Torjäger Julius Lindskog Andersson verlässt den Handball-Zweitligisten TuS Ferndorf nach dieser Saison und wechselt zum Liga-Konkurrenten VfL Lübeck-Schwartau.

Der 25-jährige Rückraumspieler kam 2018 vom HG Saarlouis zum Siegerländer Traditionsclub und avancierte mit seiner dynamischen Spielweise schnell zum Publikumsliebling in der Kreuztaler „Stählerwiese“, teilt der Verein mit.

Mit 116 Toren in den bisherigen 21 Saisonspielen ist Andersson der siebtbeste Torschütze der 2. Handball-Bundesliga. „Wir, und da beziehe ich unseren neuen Trainer Robert Andersson mit ein, hätten gerne weiter mit Julius zusammengearbeitet und haben alles versucht, ihn in Ferndorf zu halten. Leider hat er sich aus privaten Gründen für einen Wechsel entschieden,“ sagt Sijaric. „Selbstverständlich respektieren wir Julius Entscheidung und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und privaten Weg alles erdenklich Gute.“

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