Champions geben Wissen weiter

Welt- und Europameister reisen für Karate-Lehrgänge ins Siegerland

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Eine weite Reise hatte der mehrmalige Kumite-Weltmeister Toshihito Kokubun auf sich genommen. Er war extra für einen Lehrgang von Japan nach Siegen gekommen.

Siegen/Wilnsdorf – Hoher Besuch kam jetzt nach Siegen und Wilnsdorf. Der mehrfache Kumite-Weltmeister Kokubun Sensei war für einen Kumite-Lehrgang von Japan nach Siegen gereist, um der Einladung des Karatevereins Bushido Siegen und Rolf Kringe zu folgen.

Knapp 150 Karateka aus ganz Deutschland, aber auch aus Polen, der Schweiz und sogar Pakistan ließen sich von Kokubun Sensei in die Geheimnisse der Kampfkunst einführen. Kumite (Begegnung der Hände) bezeichnet den Kampf im Karate. Im Training wird nach vorgegebenen Regeln gekämpft, im Freikampf und im Wettbewerb geht es darum, den Gegner nach Punkten außer Gefecht zu setzen.

Für sämtliche Schülergrade (Farbgurt), aber auch für die vielen Danträger (Schwarzgurt) hatte der Meister spezielle Übungen parat. „So konnten an insgesamt drei Tagen die Fähigkeiten im Kumite erweitert und verfestigt werden, Freundschaften mit anderen Dojos wurden vertieft und das Miteinander in der Kampfkunst bekam die entsprechende Aufmerksamkeit“, teilt der Karateverein mit.

Davor Vranjes gibt Lehrgang

Auch beim Karateverein Banzai aus Wilnsdorf hatte sich jetzt eine Größe des Kampfsports angekündigt. Der 10-fache Europameister Davor Vranjes leitete kürzlich einen Karatelehrgang in der Turnhalle des Gymnasiums Wilnsdorf. Vranjes war viele Jahre Mitglied des deutschen Nationalkaders und kann aus seiner aktiven Wettkampfzeit zehn Europameistertitel vorweisen.

Im Karate-Training wurden präzise Technik sowie Geschwindigkeit und Dynamik geschult. Schwerpunktmäßig ging es in der ersten Trainingseinheit darum, Basis-Bewegungen, Wendungen und Bewegungsabläufe zu üben. In der zweiten Trainingseinheit wurde der fiktive Kampf, die Kata, geschult. Viele Karatekas aus ganz Deutschland fanden den Weg nach Wilnsdorf, um unter der Leitung des Europameisters zu trainieren. Den weitesten Weg hatte eine Teilnehmerin aus Australien.

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