Vor Rückkehr

Abstiegskampf statt Playa: Warum Stevens seinen Urlaub sausen ließ

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Huub Stevens kann nicht absagen, wenn Schalke ruft.

Abstiegskampf oder Mallorca. Zwei Wörter, die eher in den Amateurligen in einem Satz fallen – bei Huub Stevens vor seiner Schalke-Rückkehr aber auch.

Gelsenkirchen  – Der neue Schalke-Trainer Huub Stevens hat seinen Vorgänger Domenico Tedesco vor den Belastungen durch die Champions League gewarnt. "Ich glaube heute, dass diese Belastung vielleicht unterschätzt worden ist. Aber eine Saison mit Abstiegskampf habe ich nicht erwartet", sagte der 65 Jahre alte Stevens dem Sportbuzzer. Der Niederländer hatte beim Vizemeister Mitte März den 33 Jahre alten Tedesco abgelöst und war zum dritten mal auf die Schalke-Bank zurückgekehrt.

"Zunächst einmal hätte ich mir gewünscht, dass es gar nicht so weit gekommen wäre und Domenico Tedesco heute hier sitzen könnte", sagte Stevens, der beim Fußball-Bundesligisten auch im Aufsichtsrat sitzt und den Klub bis zum Saisonende betreut. "Aber es ist, wie es ist."

Stevens zögerte vor Schalke-Rückkehr: "War so gut wie auf Mallorca"

Er habe vor der Rückkehr auf die Trainerbank zunächst überlegen müssen. "Denn die Koffer waren gepackt, meine Frau und ich waren schon so gut wie auf Mallorca. Aber wenn Schalke ruft, hast du letztlich keine Chance. Mein blau-weißes Herz schlägt noch immer. Also habe ich meine Frau angerufen und gesagt: Ich kann nicht mit, ich muss Schalke helfen!" Der Bundesligist aus Gelsenkirchen ist Tabellen-14. und tritt am Freitagabend um 20.30 Uhr (bei uns im Live-Ticker oder hier im TV) in einem richtungsweisenden Duell beim Vorletzten 1. FC Nürnberg an. dpa

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Quelle: wa.de

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