Andere Generation

Dicke Autos und frühes Karriereende? S04-Oldie Riether erzählt lustige Anekdote

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Sascha Riether weiß um seinen Platz in der Schalke-Mannschaft.

Mit den Youngsters der Bundesliga verbindet man heute auch dicke, teure Autos, bunte Instagram-Bildchen und viel Tamtam. Das war nicht immer so, meint Sascha Riether.

Gelsenkirchen – Ein sympathischer Kerl, Mitte 30, viel Erfahrung in der Bundesliga – und ein guter Trainingspartner. Sascha Riether und der FC Schalke 04 haben ein ganz besonderes Verhältnis. Er spielt so gut wie nie, nimmt aber eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft ein. "Jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, dass eine Mannschaft nicht nur aus elf Spielern besteht", sagt er. Und legt noch eine lustige Geschichte aus seiner Zeit beim SC Freiburg nach.

Aber zunächst zum Sportlichen. Riether ist Verteidiger, aber eben auch schon 36 Jahre alt. "Grundsätzlich ist es eine andere Generation. Als ich 18 war, war ich alleine. Da warst du mit 30 ein gestandener Bundesligaspieler. Und jetzt? Da wollen sie dich schon fast in Altenheim fahren", erzählt er und lacht. 

Der Routinier kennen seinen Aufgabenbereich auf Schalke

Dabei weiß er um seine Rolle bei den Königsblauen. "Man trainiert ja dann auch zusammen, geht zusammen essen und solche Dinge. Es ist wichtig, gewisse Jungs auf dem Trainingsplatz zu haben, die vielleicht auch nicht spielen. Wenn du nur junge Leute hast und es läuft mal nicht, dann bist du froh, ältere Spieler auf dem Platz zu haben, die gewisse Situationen vielleicht schon durchlaufen haben", so Riether. Der mahnende Gruppen-Vater, mit dem richtigen Gespür für die jüngeren Spieler.

Riether erzählt lustige Geschichte aus Freiburg

Eingeimpft hat ihm diese Bodenständigkeit offensichtlich Freiburg-Kulttrainer Volker Finke. Unter ihm war Riether vor seiner Schalker Zeit im Breisgau aktiv. Er erinnert sich: "Die Generationen sind auf jeden Fall anders. In Freiburg, wenn wir da mit einem größeren Auto vorgefahren wären, hätte uns der Finke rausgeschmissen." Und dann verrät der Routinier noch gleich einen Trick, wie seine damaligen Mitspieler es trotzdem schafften. "Da haben manche ihren Wagen weiter weg geparkt und sind dann zum Training mit dem Fahrrad gekommen", erzählt Riether und lacht. Typen wie ihn braucht der Fußball und braucht auch der FC Schalke. Vielleicht erinnert man sich nach seinem Karriereende irgendwann daran.

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Quelle: wa.de

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