Nübel oder Fährmann?

Stevens lässt Torwartfrage offen

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Muss er zurück auf die Schalke-Bank? Alex Nübel

Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig ließ Schalke-Interimstrainer Huub Stevens viele Fragen offen - auch, was die Torwartposition angeht.

Gelsenkirchen - Unter Ex-Trainer Domenico Tedesco reifte Alexander Nübel (22) zum Stammtorhüter heran, verdrängte den zuvor unantastbaren Ralf Fährmann (30) zum Beginn der Rückrunde auf die Ersatzbank.

Bei seiner Präsentation am Freitag kündigte das neue Trainergespann Huub Stevens und Mike Büskens an, sich "Gedanken zu machen". Auch, was die Nummer eins anbelangt.

Trainerduo will jeden Stein umdrehen

"Wir werden uns Gedanken über die Torhütertfrage machen und auch mit unserem Torwarttrainer reden", kündigte Stevens an. "Der, der am Samstag die Handschuhe anhaben wird, wird auch im Tor stehen", fügte er an.

Bedeutet: zumindest bis morgen darf sich Fährmann berechtigte Hoffnungen auf eine Rückkehr ins Schalker Gehäuse machen, nachdem er zu Beginn des Jahres eine Denkpause erhielt. Tedesco begründete seine Entscheidung damit, Fährmann hätte "den Kopf nicht frei" für die bevorstehenden Aufgaben.

Stevens begnadigt Uth und Harit

Viel Zeit verbracht haben Stevens und Büskens noch nicht mit der zersplitterten Schalker Mannschaft. "Unsere Aufgabe ist es zunächst, die Köpfe frei zu bekommen. Was gestern war ist unwichtig. Es ist wichtig, was heute und morgen ist", sagte Stevens und deutete eine Begnadigung der zuletzt in Ungnade gefallenen Amine Harit und Mark Uth an: "Jeder Mensch bekommt eine zweite Chance", so der Niederländer.

Mit Blick auf das wichtige Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/ bei uns im kostenlosen Liveticker) kommt es für den Niederländer zunächst auf die Grundtugenden an: "Wichtig ist es, ein gutes Spiel zu machen mit einer Mannschaft die kämpft und Leidenschaft zeigt." 

Stevens kündigt Gespräche mit Tedesco an

Dinge, die die Königsblauen in den vergangenen Wochen schmerzlichst vermissen ließen und erst in diese "prekäre" Situation gebracht haben. Ohnehin bleibt dem Trainerduo nichts anderes übrig, als das Team zumindest im Bereich der Motivation auf Leipziger einzustellen, die "einen guten, schnellen Fußball spielen", so Stevens kurze und knappe Analyse.

"Ich war nicht in der Kabine, ich war nicht beim Training. Es ist schwierig, die Dinge von der Tribüne aus zu beurteilen. Ich werde viele Gespräche führen, auch mit Seppo Eichkorn und Domenico Tedesco", resümierte der 60-Jährige.

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Quelle: wa.de

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