Zukunft offen

Vertrag läuft aus - Caligiuri will auf Schalke bleiben: "Ich habe nie ..."

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Daniel Caligiui steht aktuell noch bis Sommer 2020 auf Schalke unter Vertrag.

Daniel Caligiuris Vertrag auf Schalke läuft zum Saisonende aus. Der Spieler will bleiben, der Klub zweifelt. Nun kommt eine Verletzung dazwischen.

  • Daniel Caligiuri steht auf Schalke noch bis Sommer 2020 unter Vertrag.
  • Während der Mittelfeldspieler gerne bleiben möchte, zögern Schalkes Bosse.
  • Macht Caligirui seine Verletzung endgültig einen Strich durch die Rechnung?

Update 12. Februar, 8.33 Uhr: Wegen einer Teilruptur des Innenbandes fehlt Daniel Caligiuri dem FC Schalke 04 bis zu acht Wochen. Sorgt diese Verletzung sogar für sein vorzeitiges Ende auf Schalke?

Nach wie vor läuft der Vertrag des 32-Jähirgen im Sommer aus. Und die Verantwortlichen der Königslauen sind nicht vollends überzeugt, sind der Meinung, Caligiuri habe den Zenit seine Karriere hinter sich.

Die Bild schreibt, dass Sportvorstand Jochen Schneider und Cheftrainer David Wagner lieber auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen wollen, um sie zu Stars zu machen und - wenn es denn so kommen müsste - sie gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Caligiuri liege nach Informationen des Blattes zwar ein Angebot zur Vertragsverlängerung vor, allerdings zu deutlich reduzierten Konditionen: Demnach soll der Deutsch-Italiener statt bislang 2,7 dann nur noch 1,8 Millionen Euro verdienen.

Fraglich, ob sich Caligiuri damit zufrieden geben würde, zumal er bei einem ablösefreien Wechsel noch Handgeld kassieren könnte. Es deutet wohl immer mehr auf ein Schalke-Abschied hin.

Vertrag läuft aus - Caligiuri will auf Schalke bleiben: "Ich habe nie …"

Update 5. November, 15.50 Uhr: Der Vertrag von Daniel Caligiuri gehört zu denen bei Schalke 04, die mit dem Ende der laufenden Saison auslaufen. Bislang ließ sich der Eindruck gewinnen, dass die Königsblauen den 31-Jährigen zappeln lassen. Nun hat sich der Rechtsaußen selbst dazu geäußert.

Angesprochen auf seine Vertragssituation, erklärte Caligiuri: "Ich fühle mich hier sehr wohl. Schalke ist mein erster Ansprechpartner." Laut Ruhr Nachrichten habe der Deutsch-Italiener dabei deutlich gemacht, dass es bereits Gesprächsrunden mit dem Verein gegeben habe.

Caligiuri: "Wir setzen uns nicht unter Zeitdruck. Ich habe gute Jahre auf Schalke gehabt und nie Scheiße gebaut."

Wie die Schalker Klub-Führung entscheidet, bleibt jedoch offen. Fakt ist: Nach seiner mehr als souveränen Vorsaison läuft Caligiuri in dieser Serie bislang den Leistungen des Vorjahres ein wenig hinterher. Dazu soll ihm nicht geschmeckt haben, dass Cheftrainer David Wagner ihn weder zum Kapitän noch zu einem der Stellvertreter ernannt habe.

Schalke lässt Caligiuri wohl zappeln - Eine Entscheidung passte ihm gar nicht

Gelsenkirchen - Mehr Lob ging eigentlich gar nicht. "Wie wichtig Cali ist, haben wir gesehen, als er verletzt war. Einmalig, wie er spielt." Es sagte kein Geringer als Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens, der die Königsblauen in der abgelaufenen Serie als Interimscoach vor dem Abstieg rettete. Gemeint war Daniel Caligiuri, der seinerzeit für einige Partien ausgefallen war.

Im vom neuen Trainer David Wagner bevorzugten 4-2-3-1-System ist der 31-Jährige eine Position nach vorne gerückt, agiert auf der rechten Offensivseite - und das mehr als ordentlich. Mit Leihgabe Jonjoe Kenny, der schon jetzt eine echte Verstärkung für die Knappen ist, bildet er ein kongeniales Duo.

Trotzdem scheint sich Schalke nicht sonderlich darum zu bemühen, den Deutsch-Italiener über seinen im Sommer 2020 endenden Vertrag binden zu wollen. Zumindest ist die Verlängerung seines Arbeitspapiers wohl nicht ganz oben auf der To-do-Liste von Sportvorstand Jochen Schneider.

Wagner lässt Caligiuri bei Kapitänsamt außen vor

Wie die Bild berichtet, wurde Caligiuri dahingehend immer wieder vertröstet. Schneider habe demnach darauf hingewiesen, dass seine volle Konzentration der Sommer-Transferperiode galt, die am 2. September endete.

Dabei soll Caligiuri auch enttäuscht darüber gewesen sein, dass Wagner ihn weder zum Kapitän noch zu einem der Stellvertreter hinter Alexander Nübel bestimmt hatte. Schalkes Coach entschied sich dabei für Benjamin Stambouli und - für viele überraschend - Omar Mascarell. Das ihn seine Kollegen immerhin in den Spielerrat wählten, sei für den 31-Jährigen nur ein kleiner Trost gewesen.

Caligiuri lehnte Anfragen im Sommer noch ab

Auch die Tatsache, dass Caligiuri - aktuell Stammspieler - im Januar bereits 32 Jahre alt werde, könnte ein Indiz dafür sein, dass sich Schalke eine mögliche Verlängerung mit dem Deutsch-Italiener genau überlegt.

Dabei hatte Caligiuri zum Ende der vergangenen Saison noch selbst gesagt, dass er sich einen weiteren Verbleib auf Schalke sehr gut vorstellen könne. Bisherige Anfragen, die er auch bestätigte, ließen ihn bislang kalt. Dabei erklärte er: "Mein erster Ansprechpartner ist der FC Schalke 04. Ich fühle mich hier pudelwohl und denke, dass ich hier sehr gut aufgehoben bin. Dazu habe ich eine gute Position. Daher gibt es keinen Grund, über etwas anderes nachzudenken."

Nicht ausgeschlossen, dass jetzt der eine oder andere Grund hinzugekommen ist.

Währenddessen hat Revierrivale Borussia Dortmund, der am Dienstag, 5. November, in der Champions League auf Inter Mailand (21 Uhr/live im TV oder im Live-Ticker) trifft, eine vertragliche Hängepartie beendet. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat verraten, dass Rapahel Guerreiro seinen Vertrag bis 2023 verlängert.

mg

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Quelle: wa.de

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