Schalke, BVB und Co.

Prognose: Wer schafft den Sprung in die Champions League?

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Schalke 04 und Borussia Dortmund zoffen sich mit anderen Teams um die begehrten Champions-League-Plätze.

Der Kampf um die Champions-League-Plätze geht mit den Revier-Klubs Schalke 04 und Borussia Dortmund in die entscheidende Phase. Wer schafft es in die Königsklasse? Eine Prognose.

Hamm - Der Kampf um die Meisterschaft ist längst entschieden. In München steht der Sekt schon kalt. Hinter den Bayern geht es nicht immer schön, aber extrem eng zu. Zwischen dem FC Schalke auf Rang zwei (43 Punkte) und RB Leipzig (39) auf dem sechsten Platz liegen magere vier Zähler. Welche drei Klubs begleiten den Rekordmeister in die Champions League? Neun Spieltage vor dem Saisonende analysieren wir die Lage der Königsklassen-Anwärter – und wagen eine Prognose.

FC Schalke 04 (2. Platz, 43 Punkte): Die Königsblauen haben einen Lauf. Zuletzt siegte die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco dreimal in Folge und hat sich damit Rang zwei von Borussia Dortmund zurückerobert.

Es spricht vieles dafür, dass die Knappen diese Position halten. Nach einem eher durchwachsenen Start in die Rückrunde wirkt Schalke wieder gefestigter, die neue Ausrichtung mit einer Doppel-Spitze und einem hängenden Stürmer hat sich zuletzt bewährt.

Und auch das Rest-Programm meint es gut mit Königsblau: In den letzten neun Partien bekommen es die Königsblauen „nur“ dreimal mit direkter Konkurrenz aus dem oberen Tabellen-Drittel (Dortmund, Frankfurt und Mönchengladbach) zu tun.

Mit Trainer Domenico Tedesco geht es für Schalke wieder aufwärts.

Dazu fährt Tedesco gut damit, die Aufgaben mit seinem Team voller Demut anzugehen und die Konzentration somit hoch hält.

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Borussia Dortmund (3. Platz, 42 Punkte): Die Stimmung im Umfeld der Schwarz-Gelben passt so gar nicht zu den Ergebnissen unter Peter Stöger. Mit dem Österreicher an der Seitenlinie ist der Tabellendritte auch nach zehn Bundesliga-Partien noch ungeschlagen.

Doch die Art und Weise, wie sich die Mannschaft auf dem Rasen präsentiert, schmeckt den Anhängern gar nicht. Vom einstigen Dortmunder Power-Fußball ist kaum noch etwas zu sehen.

Hoffnung macht den BVB-Fans der Auftritt zuletzt beim 1:1 in Leipzig. Der entscheidende Faktor im Endspurt könnte Marco Reus werden. Nach seiner achtmonatigen Verletzungspause befindet sich 28-Jährige gleich wieder in Topform.

Hält er diese und darf Stöger weiter auf sein Spielglück vertrauen, schafft es die Borussia in die Königsklasse – wenn auch knapp hinter Revier-Rivale FC Schalke 04.

Marco Reus ist in Topform. Das könnte für Borussia Dortmund im Kampf um die Champions-League-Plätze zum entscheidenden Faktor werden. Neun Partien warten noch im Bundesliga-Endspurt.

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Eintracht Frankfurt (4. Platz, 42 Punkte): Es ist längst nicht alles Glück und Zufall bei den Hessen. Trainer Niko Kovac hat die Eintracht mit einem sinnvoll besetzten Kader zu einer starken Mannschaft geformt, nimmt dabei keine Rücksicht auf bisher Geleistetes. Zudem hat er aus vermeintlichen Problemfällen wie Marius Wolf, der mit viel Skepsis betrachtet wurde, Leistungsträger gemacht.

Der jüngste Trend spricht bei drei Siegen aus den vergangenen vier Partien ebenfalls für die Eintracht. Zwar warten mit Dortmund, Leverkusen, Bayern und Schalke noch einige Schwergewichte auf die Frankfurter, die Europa League werden sie sich aber nicht mehr nehmen lassen.

Bringt die Eintracht auf Europa-Kurs: Trainer Niko Kovac.

Bayer Leverkusen (5. Platz, 41 Punkte): Der Fußball unterm Werkskreuz macht wieder Spaß, seitdem Heiko Herrlich das Sagen hat. In Leon Bailey, Julian Brandt und Jonathan Tah verfügt Bayer über einige der gefragtesten Kicker der Bundesliga.

Zuletzt schien Leverkusen und auch Torjäger Kevin Volland aber etwas die Luft auszugehen. So wechselten sich Licht und Schatten häufig ab, vor allem in der BayArena musste das Team gegen Hertha und Schalke (jeweils 0:2) Rückschläge hinnehmen.

Leverkusens Leon Bailey gehört zu den gefragtesten Kickern der Bundesliga.

Dennoch: Bayers Offensivfußball wird mit einem Champions-League-Platz belohnt – vorausgesetzt, die Heimschwäche wird bei noch fünf ausstehenden Partien auf eigenem Platz nicht chronisch.

RB Leipzig (6. Platz, 39 Punkte): Der Vorjahres-Vize sucht nach der Konstanz. Zu ungewohnt war die Dreifach-Belastung für die Roten Bullen, die in den jüngsten drei Spielen nur einen Zähler sammelten.

Nicht mehr alle Leistungsträger – wie etwa Stürmer Timo Werner – agieren am Limit. Dazu wirkt die Truppe von Chefcoach Ralph Hasenhüttl nicht mehr so homogen wie noch in der vergangenen Serie.

RB-Stürmer Timo Werner befand sich zuletzt in einem kleinen Formtief.

In den letzten Partien bekommt es RB mit den Bayern, Leverkusen und Hoffenheim noch mit einigen großen Namen zu tun, aber auch die vermeintlich kleineren Teams erwiesen sich zuletzt immer öfter als Stolperstein für die Sachsen, die es diesmal wohl „nur“ in die Europa League schaffen.

Unsere Prognose nach 34 Spieltagen

Spiele

Siege

Remis

Niederlagen

Tore

Punkte

1.

FC Bayern

34

28

4

2

85:24

88

2.

FC Schalke 04

34

18

10

6

53:37

64

3.

Borussia Dortmund

34

17

11

6

67:41

62

4.

Bayer Leverkusen

34

17

10

7

64:44

61

5.

RB Leipzig

34

16

9

9

54:46

57

6.

Eintracht Frankfurt

34

15

8

11

44:39

53

Quelle: wa.de

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