E-Autobauer auf Standortsuche

Niedersachsens Wirtschaftsminister hofft auf Tesla-Fabrik

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Die Tesla-Fahrzeuge Model 3 könnten bald schon in Deutschland produziert werden. Foto: Andrej Sokolow/Archiv

Der E-Auto-Pionier Tesla sucht nach Medieninformationen in Deutschland einen Standort für eine Produktionsstätte. Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann wirbt nun um ein Engagement des US-Unternehmens.

Hannover (dpa) - Bei der Suche von Tesla nach einem Europa- beziehungsweise Deutschland-Standort hofft die Landesregierung von Niedersachsen auf eine positive Entscheidung des Elektroautobauers.

Das US-Unternehmen habe sich auch in Niedersachsen umgeschaut, teilte das Wirtschaftsministerium in Hannover mit. Darüber hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

Auf der Grundlage des Anforderungsprofils von Tesla seien potenzielle Standorte präsentiert worden, so das Ministerium. "Ich würde mich über ein Engagement des Unternehmens und die damit verbundenen neuen Arbeitsplätze in unserem Land freuen", sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU).

Nach Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" stehen Emden und das Emsland auf der Liste der Standort-Kandidaten ganz oben. Die Stadt Emden hatte bereits Ende 2018 für ein Batteriezellenwerk für E-Autos geworben und auf ihre Nähe zu Offshore-Stromproduzenten hingewiesen.

Wann Tesla eine Entscheidung trifft, ist nach Ministeriumsangaben noch unklar. Zuletzt hatte sich Althusmann im September 2018 in einem Brief an Tesla-Chef Elon Musk gewandt, um abermals auf die Standortvorteile Niedersachsens hinzuweisen.

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